Wie man mit seinem Produkt in die Medien kommt

Das neue Jahr nährt sich mit großen Schritten. Und so ist es an der Zeit, an neue Business-Strategien für 2008 zu denken und Resümee zu ziehen über das vergangene Geschäftsjahr. Haben sich alle Erwartungen erfüllt, welche Verbesserungen sind eventuell nötig. Wir alle hätten gern mehr Erfolg bei den Verkaufszahlen, aber seinen Namen oder seine Marke bekannt zu machen ist oft sehr zeitaufwändig und teuer. Gracefruit gibt dem Leser in ihrem Artikel ein praktikables Werkzeug in die Hand, mit dem man zu einem Überflieger im Bereich Promotion werden kann.

Werbung ist ein Weg, Aufmerksamkeit zu erregen, aber das kann schnell teuer werden - und es gibt keine Erfolgsgarantie. Man muss nur überlegen, wieviel Aufmerksamkeit man selbst den Werbespots widmet. Gehörst Du auch zu den Leuten, die bei der Fernsehwerbung den Kanal wechseln oder eine Zeitungsannonce unbeachtet überlesen? Die Menschen von heute sind übersättigt. Du musst also damit rechnen, dass Deine teure Werbung ignoriert wird.

Wie bringst Du also Deine Botschaft in die Welt? Eine preiswerte und sehr effektive Methode ist ein redaktioneller/inhaltlicher Beitrag. Zeitungen und Magazine sind immer auf der Suche nach interessanten Themen und ungewöhnlichen Geschichten. Wenn Du es schaffst, Dein Unternehmen oder dein Produkt aus einer ungewöhnlichen Perspektive zu beschreiben, die sich von den üblichen Darstellungen unterscheidet, wird jeder Redakteur, Journalist oder Art Director Deinen Vorschlag aufgreifen und in seinem Medium über Dich schreiben, Dein Produkt den Lesern näher bringen.

Die Vorteile sind nicht von der Hand zu weisen. Dein Produkt gewinnt unweigerlich an Prestige, wenn man darüber im redaktionellen Teil einer bekannten Zeitschrift lesen kann. Mehr als das: es bringt Dich zu einer Kundenschicht, die Du auf anderem Wege niemals erreichen könntest. Außerdem bekommt Dein Produkt so etwas wie ein offizielles Gütesiegel. Neigen wir nicht alle dazu, eher einem lobpreisenden Artikel in einer Zeitschrift zu glauben als einer bezahlten Werbekampagne?

Um so eine Berichterstattung zu erreichen, muss man den überarbeiteten, oft unterbezahlten Journalisten und Redakteuren die Dinge einfach machen und gut zubereiten in Form einer eigenen Pressemappe.

Pressemappen sind ein nützliches Instrument, Dein kleines Business in den Medien zu platzieren. Sie sind vor allem pressefreundlich, sie machen es einfach, über dich zu schreiben. Sie lassen Dich und die Zeitschrift gut aussehen.

Eine Pressemappe sollte folgendes enthalten:

  1. Ein oder zwei Absätze über Dich und Dein Unternehmen - wie und warum Du angefangen hast, Dein Ethos, einige Hintergrundinformationen über das Geschäft von der Gründung bis heute.
  2. Ein oder zwei Abschnitte über Dich als Inhaber - dort können Fakten einfließen wie Ausbildung, was Dich zum Herstellen von Seife gebracht hat, eine kurze Information zur Familie - wenn du diese persönliche Information preisgeben möchtest. Man sollte diesen privaten Teil nicht unterschätzen - eine ungewöhnlich geschriebene Zeile kann letztendlich darüber entscheiden, ob sie im Papierkorb landet oder in großen Lettern als Überschrift in der nächsten Ausgabe eines Life-Style-Magazins.
  3. Ein oder zwei Abschnitte über Produkte aus Deinem Angebot. Schreib über Inhaltsstoffe, Anwendung und warum Du Deine Produkte herausragend findest. Preise Dich selbst an!
  4. Professionelle Bilder Deiner Produkte. Fast alle Printmedien verlangen eine Auflösung der Fotos von 300dpi.
  5. Kontakt-Informationen - sehr wichtig. Sie müssen auf jeder einzelnen Seite der Pressemappe zu finden sein. Es kann leicht passieren, dass eine Seite im Chaos eines Redaktionsbüros verloren geht. Mach es also den verantwortlichen Leuten leicht, Dich zu finden.

Verbringe mindestens eine Stunde pro Woche mit Pressearbeit. Sende Deine Mappe an Magazine, Zeitungen und Feuilletons. Konzentriere Dich auf inhaltliche Relevanz. Vermeide die typische Werbesprache. Stell Dich selbst als Fachmann/Fachfrau dar. Gib zu verstehen, dass Du zu Interviews bereit bist und interessierende Fragen beantworten kannst. Arbeite vor allem die Fakten heraus, die Dein Produkt von anderen unterscheidet, mit Nachdruck. Redaktionen werden immer ihre Aufmerksamkeit den Dingen zuwenden, die für sie neu sind. Hebe Dich von der Masse ab.

Hier ist eine meiner älteren Pressemappen:
http://www.longcroftsoap.co.uk/press%20kit/Longcroft%20Press.pdf
Ich halte Fotos in Print-Qualität ständig bereit und kann sie bei Anforderung unverzüglich herausgeben.


Es ist eine gute Idee, die Pressmappe auch als PDF auf Deiner Website zu speichern. Sie muss nicht jedem zugänglich sein. Da aber viele Unternehmen beim elektronischen Daten-Transfer Spam-Filter benutzen, kannst Du auf diese Weise einen Link zu deiner Pressemappe schicken. Außerdem bist du auf Reisen unabhängig.

Wenn Du einmal in der Presse warst, wird es einfacher, wieder in die Gazetten zu kommen.
Es ist unbedingt notwendig, den Inhalt der Pressemappe auf dem aktuellen Stand zu halten.

Alles Gute für 2008,

Elizabeth x

Get Press in 2008

seifenartikel



With New Year fast approaching, it’s time to start thinking about your business strategy for 2008. It’s also a good time to review your business plan to see if you’re meeting your expectations, or if there are any improvements or refinements still to be made. We’d all like to achieve greater sales success, but getting your name and your brand out there can be both time-consuming and expensive. I’m going to show you a tool that can help your promotions soar.

Advertising is one way of attracting attention, but it can be expensive -- and there’s no guarantee it’ll reach your intended market. Think about it: How much attention do you really pay to ads? Like so many of us, do you change the channel or flip the page without a second’s thought? Today’s consumers are media savvy. They know what they’re looking for, and they know a hard sell when they see one. They filter out unwanted media ‘noise’ – and that can include your expensive ads.

So how do you get the information out there? A cheaper and more effective option might be to opt for editorial coverage instead of paying for advertising. Newspapers and magazines are always looking for something a little different, something eye-catching and unusual. If you can come up with an angle which makes you (or your business or your products) stand out from the crowd, the writers and editors who work for these publications will want to tell people all about it.

The benefits are obvious. Inclusion in the editorial section of a respected publication adds prestige to your products. More than that, it takes them to a wider audience you couldn’t reach otherwise. It can also seem to add an official seal of approval - and wouldn’t you be more inclined to believe glowing praise from a written recommendation rather than a paid-for advertisement?

To gain such coverage, however, you’ll have to make things easier for those over-worked, often under-paid writers and editors – and that means preparing your own press kit.

Press kits are a valuable tool for getting your business into newspapers, magazines and supplements. They make you and your business press-friendly, which means you’ve made it easy for publications to write about you. A well-written press kit makes you and the publication look good. Your press kit should contain the following:

  1. A paragraph or two about your company – how/why you started, your ethos, a little background info the business history to date.
  2. A paragraph or two about you as the owner – you can include things like your education, what led to your interest in soap making, a little info on your family life (if you’re comfortable giving it). Don’t underestimate the power of the personal - an unusual or interesting line here could make all the difference between the wastepaper basket and an eye-catching headline in next month’s magazine.
  3. A paragraph or two about products from your line. Talk about ingredients, purpose, and why you think they stand out. Remember to talk yourself up!
  4. Professional quality photos for the products. Most print publications will require that the photos be 300dpi.
  5. Contact details – this is very important. Make sure they are on every single page of your press kit. It’s easy for pages to become lost in a busy office – make it as easy as possible for people to find you.

Spend at least an hour a week on press. Submit your kit to magazines, newspapers, and supplements. Try writing press releases about yourself and your products and submit these as well. Remember to make your press release relevant so that it doesn’t sound like an advert. Newspapers are always looking for ways to fill space. Assert yourself as an expert and let the papers know you’re willing to give quotes and answer questions if they need you. Think of things which set you and your products apart, and emphasise them. Call it spin if you like, but publications will always look twice at something they haven’t seen or heard before. Stand out from the crowd!

Here is a sample of one of my older press kits:
http://www.longcroftsoap.co.uk/press%20kit/Longcroft%20Press.pdf
I keep print quality (300dpi) photos at the ready so I can send them out if a magazine or newspaper needs them.

It’s a good idea to put your press kit in .pdf format somewhere on your website. You don’t need to make it visible to everyone. Since many businesses have email attachment filters, being able to send a link to your press kit is vital. Having a link also means you can access your press kit from any computer -- handy if you’re travelling.

You’ll find that once you’ve gotten press, it becomes easier to get. It’s important to update your press kit often so that the content remains fresh.

Wishing you a lovely Christmas and all the best in 2008,

Elizabeth x

Cash-Flow oder Die Vermeidung eines Problems (Deutsche Version)

Gracefruit schreibt in unten stehendem Artikel darüber, dass sie schon seit über zwanzig Jahren selbständige Unternehmerin ist. Vor Long Croft Soap Company und gracefruit.com hatte sie schon verschiedene andere Firmen:

„Ich habe Autos von Deutschland in die USA verschifft, Computer-Programmierer angeheuert auf dem Höhepunkt des Dot-Com-Booms und sogar Kindern gutes Benehmen beigebracht. Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass meine Erfahrungen recht unterschiedlich sind.
Und obwohl alle meine Unternehmen sehr unterschiedlicher Natur waren, gibt es bestimmte Regeln, die sich in jedem Business gleichermaßen anwenden lassen. Eine der Kardinalregeln ist, den Geldfluss (Cash-Flow) zu überwachen und aufrecht zu erhalten.

Um zu verstehen, warum die Überwachung des Cash-Flow so lebenswichtig ist für den Erfolg eines Unternehmens, ist es ersteinmal vonnöten genau zu verstehen, was Cash-Flow überhaupt ist. Einer der weitverbreitetsten Irrtümer ist die Annahme, dass Cash-Flow gleichzusetzen ist mit Profit, was natürlich nicht stimmt. Obwohl Profit zu Cash-Flow führen kann, ist es nicht die selbe Sache. Cash-Flow ist das Schema der Einnahmen und Ausgaben, das dein Unternehmen innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums erfährt. Um Dein Unternehmen am Leben zu halten, musst du einen ständigen Geldstrom verbuchen, mit dem du alle Verbindlichkeiten bezahlen kann. Wenn der Cash-Flow stoppt und du nicht mehr in der Lage bist, die offenen Rechnungen für dein Unternehmen zu bezahlen, wird dein Business unweigerlich scheitern. Um das zu vermeiden, ist es notwendig, dass du den Cash-Flow deines Betriebes für mindestens 30 Tage im Voraus vorhersagen kannst. Wenn das Geschäft wächst, wäre ein Zeitraum von 6 Monaten besser. 12 Monate sind ideal.

Die Vorhersage hilft Dir, das eingehende Geld und das ausgehende Geld ins Verhältnis zu setzen und sie hilft Dir im Vorfeld, Ärger zu vermeiden. Du musst versuchen, die fälligen Rechnungen der nächten 30 Tage zu schätzen und die Zahlungen genau zu planen. Vergiss nicht, die Kosten für Rohstoffe, Mieten, Steuern, Arbeitsmittel, Löhne (wenn du Angestellte hast), Rückzahlungen von Krediten und mögliche Notfälle/Schäden mit einzubeziehen.

Jetzt betrachte das Geld, das Du in den nächsten 30 Tagen einnehmen wirst. Obwohl es manchmal schwierig ist, die kommenden Einnahmen zu schätzen, kann ein Rückblick auf die vergangenen Monate gute Dienste leisten. Zurückhaltung und Realitätssinn bei der Schätzung der Einnahmen sind durchaus sinnvoll. Achte nun genau auf das Datum der Fälligkeit einer jeden Rechnung. Wirst Du immer flüssig sein bei jedem neuen Fälligkeitstermin? Wenn dem so ist - großartig! Wenn nicht, hast du ein Cash-Flow-Problem. Aber keine Panik. Alllein die Tatsache, dass du das Problem kommen siehst, gibt Dir die Möglichkeit der Reaktion.

Cash-Flow-Probleme passieren nicht einfach so. Es gibt einige bekannte Gründe:

Schlechte Lagerhaltung.


Obwohl es verführerisch ist, in Großmengen einzukaufen um Geld zu sparen, sind die Einsparungen nicht viel Wert, wenn der Cash-Flow dadurch behindert wird. £ 100 für zehn kg Mangobutter scheinen cleverer eingekauft als zwei Kilogramm für £ 25. Aber diese zusätzlichen £ 75 können sehr nützlich sein, wenn z.B. in einer Woche die Steuern fällig sind.

Zu viele Kredite


Finanzierung ist nicht immer die beste Option, wenn man ein Geschäft startet. Viele neue Unternehmen sind mit zu vielen Krediten belastet und die Rückzahlungen verschlingen auch das Geld, das notwendig wäre, die Miete zu bezahlen oder Rohstoffe zu kaufen.

Zahlungsbedingungen


Wir alle wollen verkaufen. Aber Kredite für Kunden können deinen Cash-Flow schwer beschädigen. Wenn du abhäng bist von den £ 200, die Dir ein Kunde schuldet, und das Geld kommt nicht, ist das schlimmste Scenario, dass dein Unternehmen genau deshalb pleite geht.

Die Unfähigkeit, jedes dieser potentiellen Probleme zu erkennen, kann zu Insolvenz führen. Keinesfalls ist diese Liste vollständig. Auch der Verlust eines Kunden oder eines Lieferanten kann Cash-Flow-Probleme verursachen. Und manchmal ist es einfach nicht möglich, Probleme zu vermeiden. Aber eine gute Vorausschau hilft in jedem Fall, Probleme zu erkennen und die verbleibende Zeit sinnvoll zu nutzen.

Es gibt keine schnellen Lösungen für Cash-Flow-Probleme. Aber Prognose und das Vermeiden der bekannten Stolperfallen können ein großes Disaster verhindern.“

Cash Flow

success-small
As something of a serial entrepreneur, I’ve been starting up and running businesses for over twenty years. Before Longcroft Soap Company and gracefruit.com, I had several companies.
I’ve shipped cars from Germany to the US, recruited computer programmers during the height of the dot com boom, and even taught etiquette to children. It’s fair to say my experience is diverse.
While all of my companies have been very different, there are certain rules of business that I’ve applied to all of them - and the cardinal rule is the same no matter what kind of business you’re running. You must watch and maintain your cash flow.

To understand why maintaining cash flow is vital to the success of any business, it’s important to first understand exactly what cash flow is. A common mistake is that cash flow is the same as profit, which isn’t exactly true. While profit can lead to cash flow, they’re not the same thing. Cash flow is the pattern of income and expenditure your company experiences over a given period. To maintain any business, you must have a steady stream of cash ready to pay for all necessities. If your cash flow stops and you can’t pay for the items you need for your business, your business will fail. To avoid this, you’ll need to forecast your cash flow needs at least 30 days in advance. As your business grows, you’ll want to forecast even further. Six months is better. Twelve months is ideal.

Forecasting helps you to look at money coming in versus money going out, and can help you spot trouble before it’s on your doorstep. Try to estimate the bills due over the next 30 days and plan your payments. Remember to include the costs for raw materials, rent for premises, taxes, equipment, wages (if you have employees), repayments, and your contingency budget.

Now look at the money you have coming in for the next 30 days. While it’s sometimes difficult to determine how much you can expect, looking back at past months can help. Always be conservative and realistic with your estimates. Pay close attention to when your bills are due over the next 30 days. Will you have enough to cover each bill as it comes due? If you do, great! If not, you have a cash flow problem. But don’t panic. The fact you can see a problem coming gives you time to react.

Cash flow problems don’t just happen. There are a few common causes:

Poor stock management – while it’s tempting to buy in bulk to save money, sometimes the savings aren’t worth the dent to your cash flow. Spending £100 for ten kilograms of mango butter may seem smarter than buying two kilograms for £25, but that extra £75 could come in handy when your taxes are due in a week’s time.

Borrowing too much – financing is not always the best option when starting a business. Many new businesses find themselves over-financed, and the burden of the repayments zaps the cash they need for necessities like rent and raw materials.

Offering terms – we all want sales, but offering credit to customers can cause serious damage to your cash flow. If you’re depending on that £200 repayment from your customer and it doesn’t come, the worst case scenario is that it could mean the end of your business.

Failing to recognise any of these potential problems can result in insolvency and failure. By no means is this a comprehensive list. Even the loss of a customer or a supplier can result in cash flow problems. Sometimes it isn’t possible to avoid difficulties with cash flow, but forecasting will help you spot problems while you still have time to do something about them.

There are no quick fixes for cash flow problems, but looking ahead and avoiding common pitfalls can help prevent disaster.